2018

Gründung Büro München

Ein vermehrtes Projektaufkommen im Münchner Raum sowie die Betreuung umfangreicher Feldversuche im Bereich E-Mobilität machten es notwendig, die Kommunikationswege zu verkürzen und Projektteams persönlich zu betreuen. So entstand 2014 das Projektbüro München.

Gründung Büro Hamburg

Seit 2013 ist das Spiegel Institut mitten im kreativen Zentrum Hamburgs mit einem Projektbüro vertreten, um die Kunden im norddeutschen Raum besser betreuen zu können.

Gründung der Büros in Shanghai und Beijing

Auch für den chinesischen Markt konnte das hohe Projektaufkommen nicht mehr von Deutschland aus gesteuert werden. Mit der Eröffnung der eigenen Büros in Shanghai und Beijing in 2012 sind nun eine reibungslosere und direktere Kommunikation mit den chinesischen Projektpartnern und eine entsprechende Qualitätssicherung sichergestellt. Mittlerweile werden von dort aus nicht nur ausländische Kunden, die im chinesischen Markt agieren, betreut, sondern auch chinesische Unternehmen.

Gründung Büro Stuttgart

Unsere Aktivitäten im Raum Stuttgart begannen im August 2010 zuerst aus dem Standort Mannheim heraus. Auf Grund der stetig wachsenden Nachfrage wurde das Büro Stuttgart im Juli 2012 gegründet. Fokus unserer Tätigkeiten sind die entwicklungsbegleitende Unterstützung und Beratung vornehmlich für technische Industrien und Gewerke.

2010er

Gründung der Spiegel Institut Akademie

Mit Gründung der institutseigenen Akademie in 2007 machten wir unsere internen Kunden-Schulungen auch für externe Teilnehmer zugänglich. Gemäß dem Fokus des Instituts einer nutzerzentrierten Entwicklung liegen unsere Seminar-Schwerpunkte auf den Themen menschzentrierten Gestaltung und nutzerzentrierte Produktentwicklung, Grundlagen der Marktforschung sowie Gesprächsführung und Moderation.

Gründung Büro Ingolstadt

Seit 2000 sind wir in Ingolstadt für die Automobilindustrie aktiv. Die User Experience-Spezialisten am Standort Ingolstadt unterstützen ihre Kunden bei einer nutzerzentrierten Entwicklung von Anzeige- und Bedienelementen mit Schwerpunkt auf der Konzeption und der Entwicklung.

2000er

Das erste Human Machine Interface im Fahrzeug: Audi A8 MMI

Der erste UseCase-orientierte Usabilitytest des ersten Audi MMIs mit konkreten Optimierungsvorschlägen zu Interface und Struktur führte zu einem umfangreichen Beratungs- und Entwicklungsauftrag.

Volkswagen Mehrmarken-Strategie

Im Rahmen der Mehrmarken-Strategie des Volkswagen-Konzerns entwickelte das Institut ein spezifisches Monitoring-Instrument, das die emotionalen Facetten der unterschiedlichen Markenpersönlichkeiten mit Hilfe von beschreibenden Attributen und Assoziationen international misst. Es wurde ein semantischen Differenzial abgeleitet, mit dem zunächst intern das Soll-Profil der Marken eingemessen wurde. Mit diesem wurde das Ist-Profil in den jeweiligen Märkten abgeglichen und die Abweichungen auf den unterschiedlichen Dimensionen dargestellt. So konnten Marketingmaßnahmen gezielt eingesetzt werden, um Markenwahrnehmung Richtung „Soll“ zu bewegen.

1990er

Bosch Travel Pilot IDS: das erste Navigationssystem

Der Bosch Travel Pilot IDS war das erste in Serie gefertigte Navigationsgerät. Es informierte den Fahrer noch nicht satellitengestützt über seine Position, sondern auf Basis einer digital gespeicherten Karte, der Eingabe von Start- und Zielkoordinaten sowie über Radsensoren. Die Entwicklung wurde begleitet von einer Studie „Zur Verbesserung der Informationsdarstellung und der Bedienungsfreundlichkeit einer elektronisch-kartografischen Navigationshilfe für Automobile"

Verhaltensbeobachtung und Blaupunkt "Berlin"

Der Entwicklung dieses Radio-Kassetten-Kombigeräts gingen umfangreiche Handhabungsstudien mit Verhaltensbeobachtung voraus, insbesondere unter dem Aspekt Blickzuwendung und Verkehrssicherheit. Es war das erste Radio mit Nachtdesign. Außerdem wurden Fingermulden und Greifstege entwickelt, um Tasten und Knöpfe sicher während der Fahrt drücken zu können. Außerdem unterstützte die optische Gliederung der Oberfläche durch entsprechende Rahmungen die unterschiedlichen Funktionsbereiche des Radios.
 

Schreibanfänger und der Lamy ABC

Beim ABC sollte ein Schreibgerät für Schreibanfänger entwickelt werden. Im Rahmen von Verhaltensbeobachtung von Schulanfängern wurden wichtige Merkmale erarbeitet und mit den Leitlinien des Vereins „Spiel gut“ für gutes Spielzeug abgeglichen. In Produktmerkmale umgesetzt wurde eine Kombination aus Holz und Kunststoff, mit einem dickeren und verkürzten Korpus ergnomisch an Kinderhände angepasst und einem würfelartigen Wegrollschutz.

Die Bedürfnisse von Jugendlichen und der LAMY Safari

Der Entwicklung des Lamy Safari ging eine umfangreiche marktpsychologische Studie zu Bedürfnissen von Jugendlichen im Hinblick auf Schreibgeräte aus. Ergebnis für die Produktentwicklung war „der für die Satteltasche“, mit dem man „raus ins Gelände“ kann. Produktmerkmale waren z.B. die gedeckten Farbtöne grün und rostrot und der sehr stabile Clip.

1980er

Braun-Design, die Farbe Schwarz und Körperhygiene

Der schwarz-matten Sixtant mit seinem sechseckigen matt polierten Waben-Scherblatt nach einem Entwurf von Hans Gugelot folgte nicht mehr dem Braun‘schen Farbprinzip, Gegenstände der Körperpflege in weiß zu halten. Dieser mutige Schritt, einen Rasierapparat in schwarz und silber zu gestalten, wurde von zahlreichen marktpsychologischen Studien des Instituts begleitet und wurde ein Verkaufserfolg.

Nischentheorie und BMW

Anfang der 1960er Jahre machten marktpsychologische Studien des Instituts deutlich, dass die putzig-rundlichen Kleinwagen der 1950er-Jahre nicht zur Marke BMW passen. Man entwickelte auf Basis der Nischentheorie von Prof. Spiegel ein BMW-eigenes Nischenmodell und entdeckte eine noch wenig beachtete Nische: die sportlich-eleganten und gut motorisierten Limousinen der Mittelklasse. Der BMW 1500 war der erste Vertreter dieser sog. Neuen Klasse und wurde auf Anhieb ein Bestseller. Es folgten weitere Fahrzeuge und BMW etablierte sich mit der Neuen Klasse als Hersteller sportlicher Limousinen.

1960er

Das erste marktpsychologische Institut Deutschlands

Mitte der 50er Jahre wurde das Institut in „Institut für Marktpsychologie“ umbenannt. Es war das erste psychologisch orientierte Marktforschungsinstitut Deutschlands. Damals stand die Kunst des Beobachtens im Vordergrund und man wies immer wieder auf die Grenzen der direkten Befragung hin. In dieser Zeit wurden zahlreiche apparative Hilfsmittel für die Verhaltensbeobachtungen entwickelt. Der Leitsatz der Marktpsychologie hielt Einzug in die noch junge Verkaufsorientierung im Marketing: „Nicht die objektive Beschaffenheit eines Produkts ist die Realität in der Marktpsychologie, sondern einzig die Verbrauchervorstellung.“

Gründung des Instituts und der erste Kunde

Gründung des Spiegel Institut durch Prof. Dr. Bernt Spiegel als „Fachinstitut für werbewissenschaftliche Untersuchungen“. Die ersten Auftraggeber kamen aus dem Pharma-Bereich: es wurden Werbeanzeigen unter wahrnehmungspsychologischen Aspekten optimiert.

1950er