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Problemtypologie

Problemtypologie

Im Aufgabenbereich der Redakteure spielt die Weiterentwicklung bestehender Informationsprodukte eine große Rolle. Zur Analyse solcher Informationsprodukte greifen wir auf eine weitere Methode zurück - die Methode der Problemtypologie.

Mit ihr wird qualitativ hochwertige Dokumentation produziert, strukturiert, geprüft und die Qualität gesichert. Problemtypologie wird dazu verwendet, Probleme in einem Informationsprodukt exakt zu benennen und zu kategorisieren. Die auf diese Weise erkannten Problemtypen können anschließend mit einheitlichen Lösungsansätzen bearbeitet werden.

Beispielhaft können an dieser Stelle folgende Fragestellungen zur Darstellung der einzelnen Problemtypen aufgeführt werden:

  1. Ist eine klare Anordnung und Struktur der Dokumentation vorhanden?
  2. Ist die funktionale Gestaltung der Dokumentation (Layout, Typographie, Symbolverwendung) zielführend?
  3. Ist der Schreibstil des Dokuments funktions- und anwendergerecht? Sind Wortschatz und Satzbau angemessen?
  4. Sind die Funktionen von Text und Bild eindeutig und korrekt?
  5. Wurden Verweise auf Bilder, Gegenstände oder Textsequenzen nachvollziehbar und sinnvoll eingesetzt?
  6. Ist die sachliche Richtigkeit der Dokumentation gegeben?
  7. Wurden Gesetze, Normen und Richtlinien bei der Erstellung in Betracht gezogen?

Durch die Kennzeichnung vorhandener Optimierungspotenziale in einem Informationsprodukt kann auch in Ihren Informationsprodukten der Grundstein für eine verständliche technische Dokumentation gelegt werden.