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User Stories

User Stories

Erfüllt ihr geplantes Produkt die Erwartungen ihrer Nutzer? Passt ihr Produkt zu den Bedürfnissen ihrer Kunden? Was bedeutet aufgabenorientiert statt funktionsorientiert?

Der Konsument und Nutzer steht im Zentrum der Produktentwicklung: Für ihn und seine Bedürfnisse werden passende Produkte entwickelt. Diese Sichtweise hat sich mittlerweile durchgesetzt. In der Entwicklungspraxis überwiegt derzeit allerdings noch eine technische und funktionsorientierte Formulierung von Anforderungen in Form von technischen Lastenheften, bei der die Nutzer mit ihren Bedürfnissen kaum noch sichtbar sind.

User Stories stellen den Nutzer in den Mittelpunkt: Die Anforderungen an ein Produkt werden aus Sicht der Nutzer formuliert und folgen dabei einem einfachen Schema: „Als (Rolle) möchte ich etwas tun (Ziel), damit (Begründung)“.

Ausgangspunkt sind die identifizierten Rollen oder Anwendertypen (vgl.: Personas). Aus ihrer Sicht werden zunächst die grundlegenden Ziele formuliert, die den gesamten Projektumfang umfassen. Details werden in späteren Konzeptphasen ergänzt – jeweils passend zur anstehenden Umsetzung.

Dieses Vorgehen ermöglicht einen schlanken und effizienten Entwicklungsprozess: Man behält in der Konzeptphase den Überblick über die Anforderungen der Nutzer und beschäftigt sich in der konkreten Umsetzungsphase mit den Details.